Ein Roman über Pseudowissenschaft
und kritisches Denken
Ulli Gerer
Ware Hoffnung
Podcast

WH24 Illusion

Do, 23.04.2026

In dieser Folge geht es zunächst auf eine Messe in Salzburg. Ricardo besucht die New Power Expo und bewegt sich dort zwischen echter Energietechnik, professioneller Inszenierung und einem angeblichen Wunderkraftwerk, das bei genauerem Hinsehen vor allem aus Behauptungen, Effekten und Hoffnung besteht. Das Romankapitel „Illusion“ zeigt sehr anschaulich, wie leicht sich Technik in eine Bühne verwandeln lässt, wenn nur die passende Geschichte dazukommt .

Danach schauen wir uns einen realen Fall an, bei dem aus Computern, Elektroden und pseudowissenschaftlicher Sprache ein lukratives Geschäftsmodell wurde: QXCI, EPFX, SCIO und die Welt der Bioresonanz. Dort geht es nicht nur um absurde Diagnosen, sondern auch um echte Schäden.

Im Abschnitt „Angewandter Zweifel“ bauen wir dann Schritt für Schritt unseren eigenen pseudowissenschaftlichen Scam. Mit den Zutaten aus den bisherigen Folgen entsteht der Karmonizer, ein elektronisches Karma-Korrekturgerät mit KI, App und maximalem Zukunftsversprechen. Das ist Satire, aber leider nur knapp.

Zum Schluss geht es um den Bias der Woche: Automation Bias. Also um die Tendenz, einem System mehr zu glauben als dem eigenen Urteil. Genau das verbindet das falsche Kraftwerk, den QXCI-Unsinn und unseren satirischen Karmonizer. Denn manchmal reicht ein Bildschirm, damit aus einer Behauptung scheinbar ein Befund wird.

Episodenbild: AnnushkaW, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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WH23 Kraftwerk

Do, 16.04.2026

Wie kann aus ernsthafter Wissenschaft Pseudowissenschaft werden, ohne dass jemand bewusst betrügt? Genau darum geht es in dieser Folge von Ware Hoffnung.

Wir beginnen mit einem fast vergessenes Kapitel der Wissenschaftsgeschichte: die N-Strahlen. 1903 verkündet der angesehene Physiker René Blondlot in Nancy die Entdeckung einer neuen Strahlung. Zahlreiche Forscher bestätigen den Befund, immer neue Eigenschaften werden beschrieben, und für kurze Zeit scheint eine große physikalische Sensation greifbar. Bis Zweifel wachsen und sich zeigt, dass hier etwas ganz anderes am Werk war als eine neue Naturkraft.

Was ist da im Labor eigentlich passiert? Welche Rolle spielten Wahrnehmung, Erwartung, Autorität und Gruppendynamik? Und warum war der Fall nicht nur ein Irrtum einzelner Beobachter, sondern auch ein Problem wissenschaftlicher Kultur?

Von dort führt der Weg zu einer Methode, die heute selbstverständlich wirkt und damals vieles hätte verhindern können: Verblindung. Was bedeutet einfachblind, doppelblind, dreifachblind? Warum ist das nicht nur in der Medizin wichtig, sondern auch bei der Prüfung paranormaler Behauptungen, etwa bei Wünschelruten? Und wie lässt sich dieses Prinzip ganz bodenständig in den Alltag übersetzen?

Eine Folge über akademische Selbsttäuschung, über den Erwartungseffekt und darüber, warum gute Wissenschaft nicht deshalb stark ist, weil Menschen unfehlbar wären, sondern weil sie gelernt hat, sich selbst nicht blind zu vertrauen.

Episodenbild: Vulvani, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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Das Spiel mit dem Unmöglichen – Warum Menschen an das Perpetuum mobile glauben. TL;DR zu Folge WH05 „Spiel“

Do, 11.12.2025

In der fünften Folge von Ware Hoffnung tritt eine neue Figur auf: Angus McKenna. Anders als Sergio Masso ist er kein klassischer Blender mit wissenschaftlichem Anstrich, sondern vor allem eines – ein Spieler. Jemand, der den Nervenkitzel sucht und verstanden hat, dass sich mit der richtigen Geschichte mehr verdienen lässt als mit ehrlicher Arbeit.

Sein Projekt wirkt zunächst beeindruckend: eine Maschine, die sich scheinbar selbst antreibt. Keine komplizierten Formeln, keine schwer verständliche Theorie – nur ein Gerät, das läuft. Die Idee dahinter ist uralt: Ein Perpetuum mobile, also eine Maschine, die ohne Energiezufuhr ewig in Bewegung bleibt. Der Traum, Energie aus dem Nichts zu gewinnen, begleitet die Menschheit seit Jahrhunderten. Doch die Physik ist eindeutig: Energie kann nicht aus dem Nichts entstehen. Trotzdem tauchen solche Ideen immer wieder auf.

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass selbst kluge Menschen darauf hereinfallen können. Im 18. Jahrhundert präsentierte Johann Bessler ein Rad, das sich angeblich dauerhaft selbst drehte. Es wurde vor Publikum vorgeführt, unter Aufsicht untersucht und sogar von Gelehrten ernst genommen. Niemand durfte jedoch ins Innere sehen. Der entscheidende Punkt ist dabei nicht die Technik, sondern die Inszenierung. Bessler verstand es, Vertrauen zu erzeugen – durch aufwendige Konstruktionen, durch Autoritäten, die ihn unterstützten, und durch das, was Menschen mit eigenen Augen zu sehen glaubten.

Genau dieses Prinzip nutzt auch McKenna. Seine Maschine muss nicht funktionieren. Sie muss überzeugend aussehen. Licht, Materialien, Bewegung – alles ist darauf ausgelegt, einen Eindruck zu erzeugen. Es ist kein technisches Gerät, sondern eine Bühne.

Warum funktioniert das so gut? Ein wichtiger Teil der Antwort liegt in unserer Wahrnehmung. Menschen neigen dazu, an dem festzuhalten, was sie einmal für möglich gehalten haben. Wer Zeit, Geld oder Energie in eine Idee investiert hat, gibt sie nur ungern wieder auf.

Hier greift ein bekannter Denkfehler: die Sunk-Cost-Fallacy. Je mehr investiert wurde, desto schwerer fällt es, einen Irrtum einzugestehen.

Dazu kommt der Bestätigungsfehler. Menschen suchen gezielt nach Informationen, die ihre Überzeugungen stützen, und blenden widersprüchliche Hinweise aus. In Foren, Videos und Communities verstärken sich solche Überzeugungen gegenseitig.

Ein weiterer Faktor ist die Selbstüberschätzung. Wer die Komplexität eines Problems unterschätzt, hält einfache Lösungen für plausibel – ein Effekt, der oft mit dem Dunning-Kruger-Phänomen beschrieben wird.

Diese Mechanismen erklären, warum sich der Traum vom Perpetuum mobile so hartnäckig hält.

Die Folge zeigt das auch an einem realen Beispiel: der Firma Steorn aus Irland. Sie behauptete, eine Technologie entwickelt zu haben, die mehr Energie erzeugt, als sie verbraucht. Es gab Vorführungen, Investoren, mediale Aufmerksamkeit – aber keinen überzeugenden Nachweis.

Am Ende blieb vor allem eines übrig: enttäuschte Erwartungen.

Für die Geschichte im Roman bedeutet das: McKenna verkauft keine Maschine. Er verkauft ein Gefühl. Die Vorstellung, dass das Unmögliche vielleicht doch möglich ist.


Die wichtigsten Punkte der Folge

  • Das Perpetuum mobile widerspricht grundlegenden physikalischen Gesetzen.
  • Täuschungen funktionieren oft über Inszenierung, nicht über Technik.
  • Selbst kluge Menschen können durch überzeugende Vorführungen getäuscht werden.
  • Denkfehler wie Sunk-Cost-Fallacy und Bestätigungsfehler stabilisieren falsche Überzeugungen.
  • Hinter vielen solchen Projekten steht weniger Technik als ein Geschäftsmodell.

Die Folge zeigt, dass Täuschung selten mit einem offensichtlichen Trick beginnt. Sie entsteht dort, wo Hoffnung, Wahrnehmung und Erwartung zusammenkommen.

WH05 Spiel

Do, 11.12.2025

In der fünften Folge von Ware Hoffnung wird gespielt – allerdings nicht mit Karten, sondern mit Illusionen. Angus McKenna, Gründer der Firma Stiúir Ltd., hat genug von Werbekampagnen und Webseiten. Ihn reizt der Nervenkitzel, die Welt zu täuschen – und vielleicht sich selbst gleich mit. Seine neueste Erfindung ist kein technisches Wunder, sondern ein Kunstwerk aus Glas, Licht und Magneten. Eine Maschine, die nichts tut, außer zu glänzen – und genau darin liegt ihre Wirkung.

Im Zentrum der Folge steht die Frage, warum Menschen immer wieder an das Unmögliche glauben. Warum der Traum vom Perpetuum mobile, von der Maschine, die Energie aus dem Nichts erzeugt, auch nach Jahrhunderten noch fasziniert. Der historische Rückblick auf Johann Bessler zeigt, wie geschickt Täuschung und Wissenschaftsbegeisterung ineinandergreifen können – selbst Fürsten und Mathematiker ließen sich blenden. Und im modernen Dublin taucht dieser Traum erneut auf: in Form der Firma Steorn, die einst mit Anzeigen und Vorführungen von „freier Energie“ Schlagzeilen machte und als reale Vorlage für dieses Kapitelt diente.

Doch Ware Hoffnung bleibt nicht bei der Technik. Es geht um Denkfehler, Selbsttäuschung und die Psychologie des Glaubens: den Bestätigungsfehler, die versunkenen Kosten, den Dunning-Kruger-Effekt. McKenna steht für all das – den Spieler, der immer noch eine Karte mehr zieht, weil er sicher ist, diesmal zu gewinnen. Und während seine Maschine surrt und leuchtet, erkennt man: Das eigentliche Spiel findet nicht im Labor statt, sondern in unseren Köpfen.

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Akademische Selbsttäuschung – N-Strahlen

Di, 09.01.2024

Vor einigen Jahren hatte ich mit einem wiederkehrenden Tiefton-Tinnitus zu kämpfen. Es klang, als stünde ein LKW mit laufendem Motor vor dem Fenster. Auf der Suche nach der Ursache habe ich die gesamte Umgebung abgesucht, um die Quelle des Geräuschs zu finden. Um es besser eingrenzen zu können, begann ich, verschiedene Schallmessungen durchzuführen, etwa mit einem Oszilloskop und mit einem Spektrum-Analyzer. Und tatsächlich, bei ca. 80 Hz war ein verdächtiges Signal zu erkennen. Dieses versuchte ich mit meinem Höreindruck abzugleichen, dessen Frequenz ich in eben diesem Bereich ermittelt hatte.

Erst viel später habe ich gelernt, dass das Geräusch im Innenohr entsteht. Woher kamen also die Messergebnisse? Ich habe sie einfach großzügig interpretiert und Artefakte oder atmosphärische Störungen für gültige Messwerte gehalten. Die Hoffnung, endlich die Ursache zu finden, hat meine sonst recht gut ausgeprägte Skepsis getrübt.

Eine ähnliche, aber deutlich weitreichendere Geschichte spielte sich Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich ab. Der Physiker René Blondlot, Direktor des Physikalischen Instituts der Universität Nancy, experimentierte mit einem glühenden Draht in einem Eisenrohr und hoffte so, die Polarität von Röntgenstrahlen nachweisen zu können.

Dabei glaubte er eine Beobachtung zu machen: Schwache Lichtquellen, die vom Strahl seiner Vorrichtung getroffen wurden, schienen ihre Intensität zu verändern. So stellte er weitere Versuche mit der von ihm nach der Stadt Nancy benannten N-Strahlung an und entdeckte immer neue Zusammenhänge und Auswirkungen. Selbst die Intensität der Sehwahrnehmung des Auges schien von auftreffender N-Strahlung abhängig zu sein.

Schließlich veröffentlichte er seine Beobachtungen in einer angesehenen wissenschaftlichen Fachzeitschrift und machte so andere Forscher auf das Phänomen aufmerksam, die wiederum eigene Versuche anstellten und Blondlots Ergebnisse bestätigten.

Ebenfalls um die Jahrhundertwende wurden Röntgenstrahlung und Radioaktivität entdeckt. So lag es zunächst nahe, dass es auf dem Gebiet der Strahlungsforschung weitere Entdeckungen zu machen gab. Die Hoffnung, ebenfalls auf ein weltbewegendes Phänomen zu stoßen, trieb besonders in Frankreich zahlreiche Forscher an.

Es gab jedoch auch kritische Stimmen. Einige Physiker außerhalb Frankreichs konnten bei Replikationen von Blondlots Versuchen keine Effekte feststellen, was schließlich zu Mutmaßungen führte, nur Franzosen wären in der Lage, die minimalen, von der N-Strahlung hervorgerufenen Helligkeitsänderungen wahrzunehmen.

Schließlich nahm sich der US-amerikanische Experimentalphysiker Robert Williams Wood der Sache an und wohnte einem Experiment bei. Im Magazin Nature beschrieb er seine Vorgehensweise wie folgt:

The first experiment which it was my privilege to witness was the supposed brightening of a small electric spark when the n-rays were concentrated on it by means of an aluminium lens. The spark was placed behind a small screen of ground glass to diffuse the light, the luminosity of which was supposed to change when the hand was interposed between the spark and the source of the n-rays.
It was claimed that this was most distinctly noticeable, yet I was unable to detect the slightest change. This was explained as due to a lack of sensitiveness of my eyes, and to test the matter I suggested that the attempt be made to announce the exact moments at which I introduced my hand into the path of the rays, by observing the screen. In no case was a correct answer given, the screen being announced als bright and dark in alternation when my hand was held motionless in the path of the rays, while the fluctuations observed when I moved my hand bore no relation whatever to its movements.

Das erste Experiment, das ich beobachten durfte, war das vermeintliche Aufhellen eines kleinen elektrischen Funkens, wenn die N-Strahlen mithilfe einer Aluminiumlinse darauf konzentriert wurden. Der Funke wurde hinter einem kleinen Schirm aus Mattglas platziert, um das Licht zu streuen. Die Helligkeit sollte sich verändern, wenn die Hand zwischen den Funken und die Quelle der N-Strahlen gebracht wurde. Es wurde behauptet, dass dies sehr deutlich erkennbar sei, aber ich konnte nicht die geringste Veränderung feststellen. Dies wurde darauf zurückgeführt, dass meine Augen nicht empfindlich genug seien. Um die Angelegenheit zu überprüfen, schlug ich vor, die genauen Momente anzukündigen, zu denen ich meine Hand in den Weg der Strahlen brachte, indem man den Schirm beobachtete. In keinem Fall wurde eine korrekte Antwort gegeben. Der Schirm wurde abwechselnd als hell und dunkel bezeichnet, wenn meine Hand regungslos im Strahlenweg verharrte, während die beobachteten Schwankungen, als ich meine Hand bewegte, keinerlei Beziehung zu ihren Bewegungen hatten.

Wood tat also, was ein guter Wissenschaftler tun sollte und führte eine Verblindung ein. Die Beobachter sahen nicht, ob und wie Wood seine Hand bewegte. Ein weiteres verblindetes Expermiment mit einem Prisma führte zu ähnlichen Ergebnissen.

Sein Fazit:

I am obliged to confess that I left the laboratory with a distinct feeling of depression, not only having failed to see a single experiment of a convincing nature, but with the almost certain conviction that all the changes in the luminosity or distinctness of sparks and phosphorescent screens are purely imaginary.

Ich muss zugeben, dass ich das Labor mit einem klaren Gefühl der Enttäuschung verlassen habe. Nicht nur, dass es mir nicht gelungen ist, ein einziges überzeugendes Experiment zu sehen, sondern auch mit der fast sicheren Überzeugung, dass alle Veränderungen in der Helligkeit oder Deutlichkeit von Funken und phosphoreszierenden Bildschirmen rein imaginär sind.

Nach dieser Veröffentlichung ließ das Interesse an N-Strahlen deutlich nach. Die meisten Wissenschaftler wandten sich von diesem Thema ab. Bereits zwei Jahre später erschienen keine weiteren Veröffentlichungen mehr dazu.

Es ist leicht, der Versuchung zu verfallen, gewünschte Ergebnisse zu bevorzugen. Eine fehlende Verblindung bei Expermimenten begünstigt diesen Effekt.

Bei Blondlot und vielen seiner Kollegen hat der Bestätigungsfehler zugeschlagen, die Neigung, Informationen so auszuwählen und zu interpretieren, dass sie die eigenen Erwartungen bestätigen.

 

Auszug aus Ware Hoffnung, Kapitel 18 „Kompetenz“:

»Klare Sache«, meinte Ricardo. »Aber so was wird unter Wissenschaftlern kaum vorkommen.«

»Sag das nicht!«, widersprach Ragnar. »Es gab einen interessanten Fall in Frankreich, um 1900. Ein Physiker in Nancy hatte einige Versuche angestellt und dabei scheinbar eine geheimnisvolle Strahlung entdeckt. Einige Zeit zuvor hatte man in Deutschland die Röntgenstrahlung erforscht und der Ehrgeiz in anderen Ländern war groß, dieser eine ebenso bahnbrechende Entdeckung entgegenzustellen. Dieses N-Strahlung genannte Phänomen wurde also umfangreich untersucht, viel darüber geschrieben, Hypothesen aufgestellt und überprüft und man kam zu allerlei Ergebnissen. Einen Haken gab es allerdings: Die Strahlung ließ sich nur mit dem Auge erkennen, als leichtes Glühen eines speziellen Detektors. Noch erstaunlicher: Nur französische Wissenschaftler waren in der Lage, diesen optischen Effekt wahrzunehmen. Diese schlossen daraus, dass Kollegen aus anderen Ländern offensichtlich nicht über die notwendige Sehkraft verfügten.«

Ragnar machte eine kurze Pause, um Ricardos verwirrten Blick zu genießen.

»Schließlich schaute sich ein amerikanischer Wissenschaftler die Angelegenheit an, um für ein großes Wissenschaftsmagazin darüber zu schreiben. Dieser verfügte über einige Erfahrung im Debunking, also darin, augenscheinlich unerklärliche Phänomene zu entzaubern. Mit einem Trick klärte er das Rätsel auf: Ein im Messaufbau befindliches Prisma drehte er so, dass die anwesenden französischen Kollegen eine Veränderung am Detektor hätten erkennen müssen, sofern es sie denn gab. Schließlich entfernte er das Prisma heimlich, was aber nichts an der Erkennungsrate änderte. Die ganze Sache war demnach eine große, kollektive Selbsttäuschung. Wunschdenken.«

 

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